Wie fotografiert man Diktatorkatzen?

Na - keine Ahnung! Neo & Nishi hassen es, fotografiert zu werden, auch wenn man es den Bildern hier nicht ansieht. Sie machen die lustigsten Posen - in dem Moment, wo ein Handy oder eine Kamera gezückt wird, ist alles vorbei. Es fehlt nur noch, dass sie laut lachen.


Neo, unser reinrassige Hl. Birmakater und sein Cousin Nishi (halb Ragdoll, halb Birma) sind die wohl verwöhntesten Katzen auf diesem Planeten! Beides sind Pointkatzen; dies bedeutet sie haben ein Halbalbino-Gen und deshalb sind nur die kalten "Punkte" richtig eingefärbt: also Gesicht, Ohren, Beinchen und Schwanz. Dieses Gen ist auch der Grund, weshalb sie beide so tiefblaue Augen haben.


Der mit dem grau-getigerten Gesicht ist Neo, landläufig nur Mausli genannt. Er hört eigentlich aufs Wort und kommt sofort nach Hause, wenn man ihn ruft. Der kleine Satansbraten mit dem schwarzen Gesichtchen, das aussieht, als könnte es kein Wässerchen trüben, ist unser Nishi. Er muss leider an die Leine, da er als Jungkatze gestohlen wurde und wir ihn nur mit Glück wieder zurückbekommen haben. Nishi ist viel zu zutraulich und läuft mit jedem mit, steigt in fremde Autos ein und wohl auch in Wohnungen. Er hat eine 12 Meter lange Leine, mit der kann er durch den Garten tigern, aufs Velohäuschen springen und Ausschau halten und vorne beim Gartentor Hunde anfauchen und verjagen (und sich dabei in den Büschen verheddern).


Meine Fähigkeiten zu erziehen, haben bei den Beiden komplett versagt: sie haben die ganze Familie fest im Griff... (wenn man Dominik und Noelia fragt, haben meine Erziehungsfähigkeiten allerdings bereits bei Aneyrin versagt!).


Wenn ich pro Jahr ein bis zwei gute Fotos von diesen Monstern schiessen kann, ist das bereits eine Topausbeute.






Mitglied von:

Photographische Gesellschaft Winterthur

PhotoSuisse

FNB Fotógrafos de naturaleza en Bolivia

© Copyright by Yorazzi