Österreich, Ungarn, Serbien

Traditionell führen die Wasserballer im Herbst ein Trainingslager in Becej, Serbien durch. Wir entschieden uns, mit dem Auto hinzufahren, um sie zu besuchen. Die 1'300 km haben wir in vier Etappen aufgesplittet.


Zuerst besuchten wir die Mozartstadt Salzburg, wo wir übernachteten. Leider spielte das Wetter überhaupt nicht mit, es regnete Bindfäden.


Danach fuhren wir nach Wien, begaben uns auf Sissis Spuren, abends einen Abstecher zum Prater, Wiener Schnitzel essen und in den Stephansdom - was man halt in Wien so macht.


Weiter ging's nach Budapest! Was für eine schöne Stadt! Allerdings waren wir etwas zu spontan und landeten zum Essen in einem Keller, der nach Schimmel roch und auch das Essen sah gar nicht appetitlich aus. Hättenw ir doch, wie sonst auch, zumindest den Tripadvisor befragt! Mein Fehler, den ich auch lange noch zu hören bekam... Wir blieben zwei Nächte dort, bevor es weiter nach Belgrad ging.


Diese Reise war richtig gemütlich, da wir absolut keinen Stress hatten und einfach blieben, wo wir wollten. Auf der Rückfahrt flitzen wir allerdings in einem Schnurz durch. Georg war als Co-Chauffeurmit dabei, so wechselten sich die beiden Männer beim Fahren ab; ich durfte wegen einer Augenoperation nicht autofahren (aber die beiden Männer hätten mich auch nicht gelassen...). Ursprünglich war die Operation auch der Grund, weshalb wir so viele Etappen einbauten. aber wir haben schnell gemerkt, dass aus der Not eine Tugend werden kann und werden in Zukunft alle längeren Autoreisen, wann immer möglich, etappenweise mit Schlafstopps durchführen.